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Katschberg Jänner 2010 – unter Dinosauriern

Nachdem ich mir viel Zeit gelassen habe kann ich nun auch Stolz sein auf mein Snowboard Video für das Jahr 2010. Es ist wie immer, nur besser. Zufällig.

Die ganze Geschichte gibt es nach dem Video

Der Abschlußsamstag unseres Familienurlaubs war traumhaft. Perfekte Wetterbedingungen und genug glattgewalzte harte Pisten. Im Forum der extremecarver suchen sie immer noch die letzten verbliebenen österreichischen Racecarver. Zufällig haben Christl und ich gleich in der Früh auf der Tschaneckpiste einen gleichgesinnten gefunden. Er hat die Filmrechte auch gleich abgetreten und schon konnten wir loslegen. Zuerst aber zum Setup. Christl Continue reading…

Snowboardvideo die 2. Einen Versuch war es Wert

Auf die Idee kam ich über die Snowmodo Seite. Dort wurde die Canon 5D Mark II vorgestellt. Die hat wohl neustens eine HD-Video Funktion. Dies, gepaart mit der bekannt guten Canon Optik, ergibt sehr gute Bilder und auch eindrucksvolle Videos:

Powder Mountain Perspective from Ian Provo on Vimeo

Nun ja. Eine HD Kamera haben wir ja auch. Schnee haben wir in Österreich auch. Damit war die Idee geboren: Das kann ich auch. Zuerst zum Equipment.

Da wäre eine Panasonic HDC SD1. Kaum bewegliche Teile (der Film wird auf SD Karten gespeichert) und sehr kompakt. Bestens. Die Kamera hat zwar schon eine 16:9 Auflösung aber das reicht leider noch nicht aus. Im Beispiel wurde ein 0.15x Fisheye Objektiv verwendet. Damit wurde die Brennweite auf fast 180° vergrößert. Für Fotokameras ist das ja schon lange möglich. Aber für Consumer-Video-Kameras?

Nach einigen Nachforschungen im Internet war ich schlauer. Unsere Kamera hat einen Objektivdurchmesser von 43mm. Ungewöhnlich. Normal sind 37mm oder 52mm. Für die SD1 wird ein 37mm Objektiv vorgeschlagen. Das Orginale war mit mit €180.- doch zu teuer. Also habe ich bei Amazon einen 0,3x Nachbau aus Japan gekauft. Der Nachbau wurde auf der Herstellerseite sehr gut mit Videos und Fotos beschrieben und es wurde hinzugefügt, dass eine “leichte Vignettierung” möglich ist. Die leicht schwarzen Ecken habe ich aber nicht als störend empfunden.

Als das Objektiv kam, war es gleich mit 4 Adaptern ausgestattet. Native war 37mm – alles andere muß mittels Plastikringen auf 37mm übersetzt werden. Da wurde ich zunächst Mal stutzig. Die Montage verlief aber  problemlos und die ersten Trockenübungen stimmten mich froh. Zum Festhalten habe ich einfach ein kleines Hama Dreibein angeschraubt, damit ich die Kamera halbwegs festhalten konnte. Also dann. Das ganze Equipment eingepackt und auf nach Graz. Von dort sind wir dann mit dem Wagen vom Ronni 160km nach Schladming gefahren. Um halb Zwölf waren wir dann auch auf der Piste und ich habe ausprobiert. Herrliches Wetter, viele Leute und +3° auf der Piste waren die Randbedingungen für den Versuch.



Schladming from fisheye view from Christian Kaltenhofer on Vimeo.


Wegen dem schönen Wetter habe ich mich entschlossen keine Schutzmaßnahmen für die Kamera zu basteln, sondern einfach besser aufzupassen. Im Nachhinein keine schlechte Idee. So ist der Ton drauf, die Cam war gut zu handeln (auch mit Handschuhen) und es ist trotzdem nix passiert.

Schlechtes Wetter? Gibt’s nicht.

Nur unpassende Kleidung. Das wurde mir als Kind immer eingebläut. Wenn ich mir nun so die neuesten Erkenntnisse in Sachen Winterfunktionsbekleidung anschaue, dann denke ich schon das niemand mehr frieren muß. Auch wenn er Chic ausschauen will. Danke Christina. Der Tip mit dem Smith Helm war sehr gut. Sitzt und Passt. Vorallem aber: ich sehe und höre viel mehr.

Nun aber zu etwas anderem. Dem Kamerakind. Schon seit meiner ersten 1-2-oder-3 Sendung wollte ich einen gelben Rand um mein Gesichtsfeld haben. Damit jeder weiß: “Halt” das sieht jetzt das Kamerakind. Zu einer professionellen Karriere hat es nicht gereicht. Dafür aber kann ich nun spielen. Mit unserer Panasonic HDC-1. Leider war schlechtes Wetter am Katschberg. Deswegen ist alles weiß rund herum und das Bild wackelt manchmal fürchterlich. Ich versuche auch die Kameraführung zu verbessern. Danke für den schönen Schitag!

Hoffentlich geht der Ohrwurm bald wieder weg… Danke den beteiligten. Ich denke wir hatten alle ein wenig Spass.

Ach, für alle die am Katschberg eine Karte bis 13:00 gekauft haben: Es gibt keine Kulanzzeit. Ab 13:00 muß man sich mit dem Liftwart gut stellen. Der Liftwart beim Gipfellift am Aineck hat aber damit schon Erfahrung.

Fotos vom letzten Bergwochenende

Katschicam am 10.01.2009Beim letzten Kurzbesuch in Kärnten habe ich das perfekte Wetter ausgenutzt und bin mit den Familien Nageler/ Brandstätter auf den Katschberg. Herrliches Wetter, spitzen glattgewalzte Pisten. Ein schöner Schitag. Hier noch das Album mit den Bildern die an diesem Tag entstanden sind:

Direttissima

IMG_0065.jpgItalienisch für Anfänger. Man nehme einen Berg, in unserem Fall das Aineck (2220m) im Schigebiet Katschberg. Dann baut der findige Seilbahnmagnat eine schöne 4km lange Familienabfahrt mit 8 Kehren als Rote Piste den Berg runter bis auf die Katschberghöhe (1641m). Bis hierher noch kein italienisch. In einer hellen Minute, nach 5 Bier in der Gamskogelhütte dann die Idee. Warum nicht direkt den Berg hinunter? 579hm auf einer Pistenlänge von 2500m? Damit war die Direttissima erfunden. Damit wurde eine aber auch eine extreme Continue reading…



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