Wie ja viele schon wissen, habe ich mir eine “typische” Hausfrauenkrankheit eingefangen. Einen Bandscheibenvorfall. Klassisch. Beim Heben – ohne in die Knie zu gehen – vom Wendelin ein Stich und aus wars. Passiert ist es in der ersten Augustwoche. Natürlich vor den Polterabenden und vor unserer Hochzeit. Die einzige Lage ohne Schmerzen war flach am Boden und das schwierigste war aber eigentlich aufrechte zu stehen. Doch genug gejammert. Dank einer super schnellen – Donnerstag passiert, Freitag Orthopäde, Montag MRT Termin, Dienstag Krankengymnastik – und umfassenden familiären medizinischen Umsorgung bin ich nun schon fast wieder geheilt. Es gibt noch ein paar Erinnerungsschmerzen, aber das ist auch bald weg.
So; weil ich nun fast geheilt bin, habe ich mich am vorletzten Wochenende auch wieder auf mein Fahrrad gesetzt, den Wendelin hinten drangehängt und wir haben unsere Frankfurt-Grüngürtel-Runde vollendet.
Ja ich gebe zu, wir sind einen Teil mit der S-Bahn gefahren, dafür
waren wir aber an der Nidda und am schönen Lohrberg und haben uns in
Bergen-Enkheim pikfein verfahren. Ich kann jedem der diesen Weg fahren
will nur raten, bei einer Kreuzung bei der kein Schild zu sehen ist,
stehenzubleiben und die Karte zu befragen. Letztes muß ich noch ein
wenig lernen. Deswegen sind ja zwei Männer unterwegs gewesen. Ich will
meinem Sohn ja kein untypisches Verhalten beibringen…