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Wer ist heutzutage denn noch Kunde?

Ein neues Bild macht die Runde und ich mußte auch über mich lachen. Gerade wegen meinem vorherigen Posting:

 

Papa, schau der Mexx

und ich hab´nur mehr gestaunt wen der Wendelin da erkannt hat:
Papa schau, der Mexx

So geschehen bei den Aristocats. Wer sich den vermeintlichen Mexx in Action anschauen will, dem kann ich hier nur empfehlen bis zur Minute  1:29 zu schauen. Wunderbar.

Obertauern im Nebel und mein
Test mit dem Virus UFC

zuerst dachte ich, die Kamera meines Telefon ist kaputt. Bei genauerem betrachten hat die Kamera aber nur meine eigene Wahrnehmung eingefangen.

Ich war in Obertauern für ein Wochenende. Männerwochenende zum Snowboarden. Mit Hr. Rauscher und Hr. Patterer. Die Anreise aus Frankfurt hat sich wirklich gelohnt. Das Schigebiet konnten wir zwar erst am Sonntag so richtig bewundern – am Samstag war Nebel und leichter Schneefall – aber der Tag hat sich gelohnt.

Gelohnt hat es sich für mich deswegen, da ich nun die richtige Einstellung für mein Brett gefunden habe. Wahnsinn. Wenn jemand (zurecht) überlegt ob ein Virus UFC das richtige Brett ist, dann kann ich hier die Zweifel nehmen. Für mich als Materialfahrer gab es technisch noch keinen besseren Tag. In der Früh auf harten/ eisigen Pisten perfekter Kantengriff, mühelose Jumpturns und weiche Landungen. Am Nachmittag wenn dann die engen Pisten schon zerfahren sind, auf der Kante durch die Hügel. Das einzig störende am Nachmittag sind die Schuhe die den Schnee aufstauen und bremsen. Ein Brett das so variantenreich zu fahren ist und sich trotzdem so ruhig durch den Nachmittags- Schnee wühlt bin ich noch nie gefahren. Wahnsinn.

Einzig die geistige Verfassung war, wie das Foto vom Sonntag vermuten lässt, nicht die richtige.Obertauern nach dem Nebel
Die Gasthauskultur in Obertauern ist von beeindruckender Varietät. Von der Lürzer Alm mit Ihren 1000 Vergnügungssüchtigen über das Freudenhaus gegenüber mit gelungener Mischung aus Qualität und Design bis hin zum Hotel mit den einheimischen Benzinbrüdern. Was aber auffällt: Auf allen Optisch eindrucksvollen Gebäuden steht irgendwo Lürzer. Das ist wohl sowas wie ein Markenzeichen für guten Geschmack in Obertauern. Stimmt. Trifft den Zahn der Zeit und nimmt dem Design das Elitäre, eigenständige und führt es auf den Kommerz zurück. Trotzdem habe ich mich wohlgefühlt.

Was ich aber in Österreich unterträglich finde ist das Rauchen. Überall. Am Lift, am Klo und in den Lokalen sowieso. Außer wenn Essen serviert wird. Zumindest solange die Tür offen ist. Danach darf auch im Freudenhaus geraucht werden. Grauenhaft. Warum das noch ist? Der eine spricht von schwacher Legislative, der andere von wirtshausfreundlicher Gesetzgebung. Ich meine: Aufhören und draußen rauchen. Zum Pinkeln geht der eine ja auch raus. Ich glaube das viele Deutsche nur zum Rauchen nach Österreich fahren. So das wars mit der Polemik. Keine Chance dem Moralischen!

Wir sind am Berg

Katschberg. Heute schneit es. Deswegen gab es einen Ruhetag für die Erwachsenen. Wendelin bekam nicht frei und mußte in die Schischule. Aber *wir sind sehr stolz* er fährt alleine Tellerlift und darf Morgen auf die große Piste!

Hier kurz ein paar Impressionen vorab von unseren letzten Tagen:

Der erste ernsthafte Kontakt
mit dem Winter

und das gleich mit der gesamten Familie! Wendelin in der Schischule beim Bobo, Lissy und ich am Aineck. Wir waren selbst überrascht von den aktuellen Methoden der Kinderschischule. Wir hatten schon vorab beschlossen, dass Wendelin zu allererst in die Kinderschischule geht. Lissy und ich haben uns das nicht zugetraut und wußten auch nicht worauf wir uns einlassen würden. Deswegen haben wir eine Kinderschischule gesucht, die Kinder ab 3 Jahren das Schifahren „näherbringt“. Schifahren beibringen ist wohl zuviel gesagt. Vorab bemerkt: Nicht jede Schischule kümmert sich um unter 6 Jährige. Wir haben aber die Schischule Krabath am Katschberg empfohlen bekommen und haben es nicht bereut. Wendelin hält ich schon alleine auf den Schiern, fährt kurz geradeaus und lässt sich auch unfallfrei ziehen. Sogar eine Abfahrt auf der Königswiese mit Lissy ist bereits gelungen!

Zuerst aber war es schwer für uns mit der ersten Regel der Schischule umzugehen: Eltern: Bitte weg bleiben. Wir Continue reading…



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