Authentizität

The stop light
Plays it’s part
So I would say
You’ve got a part
What’s your part?
Who you are
You are who
Who you are

(Who you are – Pearl Jam)
Gerade hab ich mir PJ20 angesehen. Nun bin ich nicht mehr unschuldig. Es ist so anders wie Some Kind of Monster von Metallica. Die Musik beider Bands hat mich die letzten 20 Jahre begleitet. Haben es doch 14 Songs von PJ und nur 5 von Metallica in meine „Best of Boxen“ Liste in iTunes geschafft.“Stereo is out, Boxen san in“ hat schon ein alter Bekannter in den 90igern gesagt als er auf das Autodach seines lila 1-er Golfs trommelte.

Die letzten 4 Metallica Konzerte waren geil. Gänsehaut. Gleich. Die Setlist stammt noch aus der Binge and Purge Zeit 1993 in Mexico. Funktioniert immer. Ob am Aerodrom und bei Rock im Park.

Pearl Jam waren nicht immer gleich gut. Hervorragene Musik, tragende Stimmung. Budapest, Salzburg, Nova Rock, Berlin. Aber immer anders und trotzdem berührend. Authentisch. Original. Nun denke ich, Pearl Jam ist meine Band der letzten 20 Jahre.

Nicht nur, dass ich (und einige meiner Freunde) für PJ Konzerte mehr getan haben um hinzukommen, sondern auch dass es der Soundtrack meiner Familie ist. Lissy und ich waren gemeinsam auf einigen Pearl Jam Konzerten und Wendelin lernt mit The Fixer wie lange er noch Zähneputzen muss.

Ich habe die Musik aus der Zeit meiner Eltern nie richtig gemocht. Weder die Stones, noch die Beatles. Deswegen bin ich schon gespannt wie unsere Kinder über die Musik meiner Zeit urteilen werden.

Übrigens: Pearl Jam ist im Juni/ Juli 2012 auf Europa Tournee.

Der zweite Aspekt zum Thema ist mir beim letzten Training aufgefallen. Wann bin ich authentisch? Meine Antwort finde ich eher in den Texten bei Pearl Jam als bei Metallica.